Was soll ich nur machen?
So kann ich nicht leben.
Es muss doch einen Ausweg geben.
Jeden Tag das selbe Problem
schreien wir uns an, mit Wörtern,
die einen ans Herz geh´n.
Innen zerbrechlich,
doch außen wie Stein,
es gibt zu viel Momente in denen ich wein'.
So kann es nicht bleiben ich muss etwas tun,
und der ewige Konflikt zwischen uns kann sich ausruhn.
Ich werde weg gehen, für einige Zeit
und hoffe ich bin zu diesem Schritt jetzt bereit.
Mein Arm ist kaputt, durch zahlreiche Schnitte.
Ich konnte nichts sagen versteh mich doch bitte.
Es wird wieder heilen doch das kostet Kraft,
und die hab ich nicht unter diesem Dach.
Ich wollte eigentlich nie so weit gehn
doch jetzt ist es passiert, und ich kanns nicht verstehn.
Ich weiß nicht ob es was bringt wenn ich jetzt geh,
doch ich muss es versuchen, denn es tut so sehr weh.
Der Schmerz in der Seele ist unheimlich groß,
und ich frag mich wann verschwindet er bloß?
Ich spür keine Liebe, spür kein Vertrauen,
glaub mir ich wollt schon öfters abhauen.
Mehr will ich nicht schreiben
es ist Zeit für mich zu gehn.
Aber ich versprech dir, wir werden und
wiedersehen!!!
Das Leben der Liebe, der Geborgenheit, des Vertrauen
gibt es für mich auf Erden nicht
Und ich kann mir dieses Leben auch nicht aufbauen
denn die Sorgen und Ängste es wieder zerbricht.
Zu früh gelernt was leiden heißt
und zu viel Schmerzen gespürt
zu viel Sorgen von den du nichts weißt
haben mein Herz zerstört.
Der Tag ist mein Feind, mein Freund ist die Nacht
Meine engsten Gefährten sind Wind und Regen
Es hört mich keiner wenn ich leise lach
doch ein Grund zum Lachen ist nur selten gegeben.
Umgeben von Sorgen und bitterem Leid
getrieben von Ängsten in finsteren Gassen
bin ich den düsteren Weg gegangen - zu weit
es ist zu spät in wieder zu verlassen.
Meine Seele ist zerrissen Stück für Stück
kann man das wieder heilen?
Gibt es eine Möglichkeit wieder zurück?
Wie lange muss ich noch hier verweilen?
Angefangen mit einem falschen Wort
dem folgte Streit danach
Gestoßen in einen verlassenen Ort
Stille - Niemand das Schweigen brach.
Immer tiefer in den Abgrund hinein
vor dem Leben davon gerannt
doch glücklich kann ich hier nicht sein
denn ich fühle mich verbannt.
Durch die falschen Bekannten
kam ich zum falschen Glück
entfernte mich von Eltern und Verwandten
und kam nie ganz zurück.
Mein Körper ist hier
doch mein Geist ist dort
wenn sich beides vereint
geh ich für immer fort.....
....Es ist für mich nun Zeit zum Gehen
denn ich seh ein das es der falsche Weg war
ich weiß du wirst es nicht versten
aber es ist besser wenn ich nicht mehr bin (da)
Mein Antlitz ist verschmutzt von Dreck
ich steig langsam ein in ein Boot
es setzt sich in Bewegung und segelt weg
bis ich bin endlich tot!